Die Sommersaison nähert sich ihrem Ende zu und die Badeurlauber verlassen so langsam die Insel Rügen. Jetzt beginnt eine ganz besondere Zeit, denn außerhalb der warmen Sommermonate betört die Insel durch einen ganz eigenen herben Charme. Dort, wo sich noch immer zahllose Urlauber tummeln, wird es bald bedeutend ruhiger sein.

Die Insel Rügen im Herbst

Keine überquellenden Strandpromenaden, keine langen Warteschlangen vor den Verkaufsfenstern der Eiscafés: Eine wohltuende Stille breitet sich aus, die so sich so herrlich positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirkt. Zu keiner anderen Zeit ist die Luft klarer, der Himmel weiter. Rügen im Herbst und Winter, das bedeutet: einsame Strände, sanfte Nebelschleier und eine unbändige wilde Natur mit einer einzigartigen rauen Schönheit!

Manche sagen, es sei die schönste Zeit auf der Insel Rügen. Der Herbst bietet nicht nur deutlich günstigere Preise bei Gastgebern, sondern auch ein buntes Farbenspiel in der rauer werdenden Natur. Foto: Wolfgang / pixelio.de

Wer jetzt in aller Ruhe über eine Seebrücke flaniert und die frische Brise genießt oder in einem gemütlichen Café einen heißen Tee genießt, tankt neue Kraft und kann die Seele einmal so richtig baumeln lassen. Faszinierend, wie aufgepeitscht die Ostsee im Herbst sein kann! Eingepackt in eine dicke Jacke ist eine Wanderung entlang der wild-romantischen Küste eine echte Wohltat, und so ganz nebenbei profitiert auch das Immunsystem von der gesunden Luft und dem reizvollen Klima. Wenn sich der gefrorene Küstennebel wie eine schützende Decke über die Landschaft legt, dann breitet sich gleichzeitig auch ein wunderbarer Frieden aus. Rügen im Herbst und Winter: ein Geheimtipp, der absolut empfehlenswert ist, trauen Sie sich!