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Die Saison ist noch nicht zu Ende, die Zahl aber schon jetzt besorgniserregend: 2012 kamen bisher sieben Badegäste in der Ostsee ums Leben. Zuletzt verstarb ein 71-jähriger Mann beim Baden in der Nähe von Wustrow, nachdem bereits wenige Tage zuvor eine 60-jährige Urlauberin beim Schwimmen vor Rügen ums Leben kam. Der Senior wurde am 14. August leblos von Rettungskräften der DLRG aus dem Wasser gezogen, er starb eines natürlichen Todes.

Schwimmen in der Ostsee – Häufig eigene Kräfte überschätzt

Es wird daher immer dringend geraten, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und der Ostsee Respekt zu zollen. So sollten Warn- und Informationsschilder, die auf eventuelle Besonderheiten an der Badestelle hinweisen, auf keinen Fall ignoriert werden. Ablandiger Wind kann besonders gefährlich werden, da Gummiboote, Luftmatratzen und andere Wassergegenstände allzu leicht abgetrieben werden können.

Schwimmen in der Ostsee kann trügerisch sein, häufig werden bei schönen Wetter die eigenen Kräfte maßlos überschätzt und das Meer unterschätzt. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Längere Strecken sollten grundsätzlich niemals alleine geschwommen werden, und auch das nächtliche Schwimmen kann etliche Gefahren mit sich bringen, da in der Dunkelheit besondere Situationen oftmals zu spät erkannt werden. Ein generelles Badeverbot gilt zudem, wenn sich der sogenannte Sturmball am Mast in der obersten Stellung befindet. Neben den Badegästen sollten auch die Führer von Sportbooten eine gewisse Vorsicht walten lassen. In diesem Jahr kamen bei Unfällen mit Sportbooten bereits fünf Personen ums Leben, aktuell gilt ein Bootsführer außerdem noch immer als vermisst.