Markgrafenheide an der mecklenburgischen Ostseeküste

Von Markgrafenheide aus bieten sich Ausflüge nach Rostock an. Foto: Ulla Trampert / pixelio.de

Der seit 1924 der Stadt Rostock zugehörige Ort Markgrafenheide zählt bereits seit dem Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Urlaubs- und Ausflugsziele an der mecklenburgischen Ostseeküste. Seine Daseinsberechtigung erlangte die Markgrafenheide allerdings durch den seit dem 16. Jahrhundert betriebenen Torfabbau im östlichen gelegenen Moor.

Heutzutage gilt vor allem der Tourismus als wirtschaftliche Grundlage des 600 Einwohner-Ortes: So finden sich zahlreiche Pensionen, Hotels, Camping- und Ferienplätze sowie Restaurants, Cafés und etliche Anbieter für die kreative Freizeitgestaltung in und um Markgrafenheide. Wandern am kilometerlangen Strand, Baden in der Ostsee, die Nutzung des nahegelegenen Kletterwaldes oder des internationalen Fahrradweges oder die Möglichkeit verschiedene Bootstouren auszuprobieren, erlauben jedem Urlauber die Auswahl aus einem reichhaltigen Angebot, das nebenbei auch gesundes See- und Waldluftklima beinhaltet.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, in das mit der Autofähre vom benachbarten Ort Hohe Düne leicht zu erreichende Seebad Warnemünde zu gelangen. Dort lockt neben dem Leuchtturm auch ein Spaziergang auf der Mole oder am Alten Strom. Die Hansestadt Rostock, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch mit dem Auto gut zu erreichen ist, bietet dagegen städtisches Flair mit architektonischen Höhepunkten – bspw. die Marienkirche oder das Rathaus der Stadt – sowie kulturelle Anlaufpunkte wie die Kunsthalle oder das Schifffahrtsmuseum.

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