Die hochmoderne Hängebrücke im Hafen von Sassnitz wurde fünf Jahre nach ihrer Eröffnung kürzlich einer gründlichen Prüfung unterzogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das preisgekrönte Bauwerk ist fast noch wie neu. Neben den Stahlseilen und Schweißnähten wurden auch alle übrigen Teile der Brücke ausgiebig getestet. Lediglich an der Außenhaut haben einige Feuerwerkskörper ihre Spuren hinterlassen.

Highlight am Hafen von Sassnitz – Die Hängebrücke

Die imposante Hängebrücke ist insgesamt 274 Meter lang und die wichtigste Verbindung zwischen Stadtzentrum und Stadthafen. Sie ist rund 22 Meter hoch und erhielt vor etwa zwei Jahren eine bedeutende Auszeichnung: In der Kategorie „Fuß- und Radwegebrücken“ wurde sie in Dresden mit dem Deutschen Brückenbaupreis geehrt.

Top in Schuss präsentiert sich die Hängebrücke von Sassnitz. Foto: Klawonn / pixelio.de

Für Einheimische und Urlauber bietet sie einen majestätischen Anblick. Die geschwungene Konstruktion fügt sich optisch sehr harmonisch in die Umgebung ein und wirkt leicht und elegant. Die Brücke erhielt bereits vor einiger Zeit den Beinamen „Balkon zum Meer“ und ermöglicht Passanten einen traumhaften Ausblick über die Ostseeküste vor Rügen. Mit 28 Tragseilen ist sie an einem gigantischen Pylonen befestigt, der mehr als 40 Meter hoch ist. Im vergangenen Jahr ist bereits der Bodenbelag gründlich saniert worden, der neue Belag soll insgesamt 15 Jahre halten. Für Touristen ist die Sassnitzer Hängebrücke mittlerweile zu einem beliebten Anlaufpunkt geworden: Regelmäßig pilgern Feriengäste zur Brücke, um einfach nur die Aussicht zu genießen oder um einige Erinnerungsfotos zu schießen.