Als Ferienort ist Sassnitz auf der Insel Rügen den meisten Menschen ein Begriff. Dennoch soll die Stadt demnächst vielleicht noch einen Beinamen erhalten. Im Rathaus stößt dieser Vorschlag allerdings noch auf Zurückhaltung. Zum Welterbe der UNESCO gehört sie schon, eventuell steht auch noch die Ernennung zum „Kreideheilbad“ an: Sassnitz hat sich in den letzten Jahren stark gemausert.

„Kreideheilbad“ Sassnitz – Ja oder Nein?

Einen entsprechenden Namenszusatz würde der Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus daher passend finden. Aktuell stehen aber noch mehrere andere Möglichkeiten zur Debatte, denn Sassnitz ist schließlich auch eine Ostsee- und eine Hafenstadt. Welcher Beiname wäre also besonders treffend? Der Bürgermeister des beliebten Ferienortes, Dieter Holtz, findet dagegen, dass die bisherige Bezeichnung „Stadt“ völlig ausreichend ist.

Blick auf Sassnitz, rechts schließt sich der große Buchenwald, die Stubnitz an.

Blick auf Sassnitz, rechts schließt sich der große Buchenwald, die Stubnitz an. 1)

Den vielen Gästen, die Jahr für Jahr ihren Urlaub in Sassnitz verbringen, kann die Diskussion natürlich egal sein. Ob mit einem Beinamen oder ohne: Der malerische Erholungsort im Nordosten von Rügen hat auch so bereits jede Menge zu bieten. Der gemütliche Hafen, ein reizvoller Tierpark, unzählige schöne Wanderwege: Langeweile ist hier ein Fremdwort, zumal die Ferienwohnungen in Sassnitz ebenfalls keine Wünsche offenlassen.

Die Urlauber dürfen also gespannt sein, welche Bezeichnung „ihr“ Sassnitz in Zukunft erhält: Auswirkungen auf die ohnehin schon hervorragende touristische Infrastruktur wird die Entscheidung aber selbstverständlich nicht haben.

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