Kultur und Geschichte in Klütz

Die Windmühle von Klütz wurde 1904 gebaut und dient seit mitte der 80er Jahre als Restaurant. Foto: Marion Granel / pixelio.de

Klütz ist eine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern und die zentralste Stadt der Region Klützer Winkel. Sie liegt an der Ostsee und ist mit ihrer schönen Landschaft ein beliebtes Ziel für einen Urlaub. Der Name kommt von den Westslawen und bedeutete im Jahr 1188 „silva cliuz“. Im Laufe der Jahre hieß es dann erst Clutse, Clutze, 1267 hieß es dann Cluthze, Klutze und 1273 hieß es dann Cluze, woraus dann der heutige Name wurde. Im 3. Jahrhundert lebten dort slawische Stämme ab dem 12. Jahrhundert deutsche Siedler. Ab dem 14. bis zum 18. Jahrhundert herrschten die Ritter von Plessen.

Sehenswürdigkeiten von Klütz

Die Stadt ist seit Jahren ein Anziehungsort für Touristen, besonders die im 13. Jahrhundert erbaute St. Marienkirche. Daneben gibt es noch das Schloss Bothmer von 1732 und die Klützer Mühle. Die Klützer Mühle ist seit der Restaurierung im Jahr 1980 eine zum Restaurant umgebaute Galerieholländermühle. Die Schlossanlage von Bothmer umfasst 11,7 Hektar Fläche. Auf dem „Alten Friedhof“ befindet sich seit 1960 eine Grabanlage mit Gedenksteinen für 16 bei dem Untergang des KZ-Schiffs „Cap Arcona“ umgekommenen KZ-Häftlinge. 1979 wurde der Friedhof zu einer Gedenkstätte umgestaltet. Sehenswert ist zudem das Literaturhaus, das sich überwiegend mit dem Literaren Uwe Johnson befasst. Dort werden auch Vorlesungen gehalten.

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