Güstrow an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Um Güstrow lockt vor allem die Natur, wie der Natur- und Umweltpark. Foto: Elke Hannmann / pixelio.de

Güstrow ist die siebtgrößte Stadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In der Stadt, die schon zum Landkreis Rostock gehört, leben rund 30.000 Einwohner. 2006 bekam die Stadt offiziell den Titel Barlach Stadt. Bis an die Mecklenburgische Ostseeküste und nach Rostock sind es vom Zentrum der Stadt aus nur 45 Kilometer. Wenn es in der Hochsaison an der Ostsee keine Ferienhäuser mehr gibt, dann wäre ein Urlaub in Güstrow eine gute Alternative.

Die Stadt liegt am Flüsschen Nebel. Parallel zur Nebel verläuft der Bützow-Güstrow-Kanal, den auch Wassertouristen gern bei ihren Schiffswanderungen als Verbindung zum Flüsschen Warnow nutzen. Rings um die Stadt befinden sich sechs wunderschöne Seen, die im Sommer zum Baden, zur Erholung, aber auch zum Urlaub Machen einladen. Die Landschaft ist aber nicht nur Seen-, sondern auch Wald-reich und hügelig. Sie lädt zu ausgiebigen Spaziergängen und Fahrradtouren ein.

Die hügelige Landschaft ist eine Endmoränenlandschaft, die durch die jüngste Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren geprägt wurde. Die Statue Heinrich Borwins II., dem Gründer des Ortes steht schon seit 1100. Da, wo heute das Schloss steht, wurde 1219 wurde inmitten von sumpfigem Wiesen Land die Wendische Burg Güstrowe gebaut. Seit 1226 hat Güstrow Stadtrecht. 1228 wurde der Güstrower Dom als Kollegiats Kirche erbaut. Diese alte Geschichte hat die Stadt zu einer Perle der Mecklenburgischen Seen Landschaft gemacht. Sie ist auch architektonisch wunderschön und unbedingt einen Besuch wert.


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