Von Schaprode auf die Insel Hiddensee
Nur ganze 500 Seelen leben in dem unscheinbaren Dörfchen Schaprode auf Rügen. Und doch kommen jedes Jahres zehntausende Menschen hierher. Nicht, weil sie die typischen Fischerkaten oder die alte Johanniskirche besichtigen wollen. Sondern sie kommen, weil Schaprode am Bodden einen kleinen Hafen besitzt. Und dieser befördert Tag für Tag hunderte Gäste und Einheimische auf die für den Autoverkehr gesperrte Insel Hiddensee. Deshalb ist Schaprode nicht nur voller privat und öffentlich betriebener Parkplätze, es bietet diverse kleine Cafés und Imbisstuben, in denen die Gäste aus nah und fern gemütlich und entspannt bis zur nächsten Fährfahrt warten können – sogar ein Minishuttle bis zu den außerhalb gelegenen Parkplätzen wird geboten.
Wer dennoch die Zeit ein wenig nutzen möchte, der wird bei einem Spaziergang durch den Hauptort Schaprode auf Jahrhunderte alte Zeugnisse der Fischerkultur stoßen: von alten Fischerzeichen an den Haustüren über die typische Architektur bis hin zu altem Arbeitsgerät, das in den Vorgärten ausgestellt wird.




