Die attraktive Hafenstadt Barth an der Ostsee
Das attraktive Städtchen am Barther Bodden war von 1316 bis 1606 teilweise Residenz des pommerischen Herzoghauses. Seine Blüte erlebte es im 19. Jahrhundert als zweitgrösster Segelschiffhafen Preussens. 1877 etwa hatten nicht weniger als 172 Segelschiffe hier ihren Heimathafen. Aus dieser Zeit gibt es noch das Barther Schloss, das der Reisende auf jeden Fall besuchen sollte. Das Schloss wurde 1573 von Bogislav dem Achten errichtet. Jedoch steht hiervon heute nur noch der Grundriss und auf die alten Grundmauern wurde im 18. Jahrhundert ein barocker schwedischer adeliger Fräuleinstift errichtet. Dieser ist zum Teil noch erhalten.
Die gotische Marienkirche von Barth geht auf das frühe 14. Jahrhundert zurück. Und der Dammtorturm mit seinen kleinen Erkern am Dachansatz ist der letzte Rest der ehemaligen Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Der alte Hafen wurde umgebaut und modernisiert und die Altstadt ist immer einen Bummel wert und lädt zum Verweilen in Cafés oder Restaurants ein.
Bei einem Urlaub in Barth hat man aber auch viele andere Möglichkeiten, als sich die Stadt anzusehen. Fahrradwanderwege gibt es hier überall und mit dem Fahrrad ist man auch schnell am Strand. Wer mag, macht einen Abstecher auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die dem Städtchen Barth direkt vorgelagert ist. Ganz in der Nähe von Barth fürht eine Strasse direkt über den Barther und den Bodstedter Bodden hinüber auf die Halbinsel. Hier kann man im Norden am Strand direkt in der offenen Ostsee baden.
Aber von Barth aus hat der Reisende ebenfalls die Möglichkeit, Ausflüge in die Umgebung zu starten. So sind zum Beispiel die Einkaufsstadt Rostock, Stralsund oder aber auch Rügen nicht weit und gut und schnell mit dem Auto zu erreichen. Die Gegend um den Ort selbst bietet dem Reisenden ebenfalls noch einiges mehr. So kann man Reiten, Segeln, Angeln und vielen anderen Sport betreiben.



