Laboe – kleiner Ort mit großem Charme

Sonnenuntergang am Hafen von Laboe. Foto: Harry C / pixelio.de

Der kleine Ort Laboe in der Kieler Bucht nahm seinen Anfang bereits vor über 800 Jahren als slawisches Fischerdorf. Ungefähr ab dem Jahre 1200 wurde es als deutsches Bauerndorf geführt. Der Name stammt aus dem Slawischen und bedeutet Schwanenort. Heute hat das Städtchen etwas über 5.000 Einwohner.

Wer in Laboe Urlaub macht, wird sich wundern, was es hier alles zu entdecken gibt. Jeder Stadtteil hat seine eigenen charakteristischen Merkmale und seinen eigenen Charme. Eine Sehenswürdigkeit, die man nicht verpassen sollte, ist das Marine-Ehrenmal. Der Turm ist 72 m hoch und wurde hier zum Gedenken an die in beiden Weltkriegen gefallenen Seeleute errichtet. Eine weitere Sehenswürdigkeit direkt am Marine-Ehrenmal ist das U-Boot U 995, das in Deutschland erbaut, später an Norwegen gegeben wurde, heute aber wieder deutsch ist.

Die Umgebung von Laboe ist eine Entdeckung wert. Die Dünenlandschaft erstreckt sich über 8 Hektar und ist Nautrschutz- und Erholungsgebiet, aber für Touristen erschlossen. Wer im Urlaub mehr auf Badespaß setzt, ist in Laboe ebenfalls richtig. Am familienfreundlichen Sandstrand können Kinder herrlich spielen, die Eltern können sich sonnen und die Ostsee lädt alle zum Baden ein.


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