Das Kulturhistorische Museum in Stralsund bekommt einen neuen modernen Eingangsbereich. Bei den umfangreichen Bauarbeiten stießen Archäologen jetzt auf die Skelette von wahrscheinlich sieben Menschen. Die Skelette stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, es soll sich dabei um Mönche handeln, die auf dem damaligen Klostergelände beigesetzt wurden. Neben den Skeletten konnten auch einige historische Münzen gefunden werden, die später im Museum ausgestellt werden sollen.

Skelettfunde in Stralsund

Neben Geschichte, Kunst und Kultur in zahlreichen Variationen lockt Stralsund auch mit seinem historischen Hafenareal. Foto: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Das Kulturhistorische Museum in Stralsund befasst sich vor allem mit der Vergangenheit der Region. Sakrale Kunstgegenstände, Gemälde, bedeutsame Fundstücke von Ausgrabungen und Exponate aus der Vorzeit sind nur einige Beispiele für die interessante Vielfalt des Museums. Als besonderes Highlight gilt der bedeutende Hiddenseer Goldschmuck. Das Museum befindet sich schon seit 1924 in einem ehemaligen Kloster und wird jedes Jahr von zahlreichen Touristen und Einheimischen besucht. Regelmäßig werden hier Sonderausstellungen zu speziellen Themen veranstaltet, dabei geht es vor allem um die bildende Kunst. Aktuell und noch bis Ende August kann hier eine Fotoausstellung mit dem Thema „Küstenbilder“ besichtigt werden.

Das Kulturhistorische Museum in Stralsund hat täglich außer montags ab zehn Uhr geöffnet, wer an einer Führung interessiert ist, sollte sich aber vorher anmelden. Für Schulklassen und Kindergruppen bietet das Museum im ehemaligen Katharinenkloster museumspädagogische Veranstaltungen an. Dabei können die Kinder einen reizvollen Einblick in die Vergangenheit gewinnen.